Der Iran mit seinen Wüsten, trockenen Steppen und seinen Gebirgen prägte schon immer entscheidend die Entwicklung der dort lebenden menschlichen Gemeinschaften. Je nach Region waren schon in prähistorischer Zeit die Kunsthandwerke und -stile unterschiedlich ausgeprägt.
Eine erste iranische Identität entwickelte sich erst mit den Medern (2. Jahrtausend bis ca. 550 v. Chr.) und den Achämeniden (559 bis 330 v. Chr.). Inschriften aus der Zeit des Königs Darius I nennen erstmals die Bezeichnung "Arya" als Bezeichnung des Volkes. Daraus entstand später der Name "Iran". Im iranischen Kernland in der heutigen Provinz Fars entstand schnell ein hochentwickelter Staat mit einer zentralen Verwaltung und einem ausgeprägten Infrastruktur. Beeinflußt wurde diese Entwicklung vor allem durch den kulturellen Austausch mit dem Zweistromland im heutigen Irak.
Die iranische Geschichte kann grob in folgende Abschnitte eingeteilt werden: