Durch den Handel und den Kontakt mit den verchiedensten Völkern der Welt wie den Indern und dem großee Chinesischen Reich der Antike, den Ägyptern und vielen anderen zählten die persichen Herrscher zu den wohlhabensten. Sie bauten ihre Städte und Strassen aus und wollten mit ihrer Architektur oder ihren prunkvollen Paläste ihre Überlegenheit gegenüber den Griechen, Osmanen und ihren anderen Nachbarn demonstrieren. Noch heute ist der sagenhafte Reichtum von Persepolis bekannt.
Die iranische Architektur der vorislamischen Epoche ist beeinflußt von den umliegenden Hochkulturen, inbesondere von den Griechen, der zur damaligen Zeit führenden Nation. Die Griechen kämpften lange mit den Persern um Einfluss in der damals bekannten Welt. Die persische Kultur integrierte die Einflüsse der Griechen und bildete gleichzeitig einen Gegenpol, der dieser in nichts nachsteht. Das kann man noch heute anhand der antiken Ruinen erahnen und bewundern.
Die islamische Architektur im Iran mit seinen Moscheen in Minaretten, blauen Fliesen, feiner Ornamentik und floralen Mustern ist am schönsten in Isfahan zu bewundern. Die Safawiden legten größten Wert auf Architektur und Kunst, was sich in dieser Stadt eindrucksvoll niedergeschlagen hat. Deshalb zog Isfahen Künstler und Handwerker aus aller Welt an. Schon Marco Polo berichtete über die blaue Stadt unter dem blauen Himmel, die zu den damaligen Handelszentren der Welt zählte.